Haus S.

Berlin, 2008

Anbau

Adresse:
Stille Straße
Berlin- Pankow

Bauherr: privat   

Mitarbeiter: Christian Holthaus  

Leistungen: HOAI LPH 1 – 9



Im ehemaligen Diplomatenviertel in Pankow unweit des Schlossparks Niederschönhausen sollte ein Einfamilienhaus um einen Pavillon erweitert werden. Der Bauherr, ein Kunstsammler, wünschte sich nicht nur einen größeren Wohnraum, sondern auch einen Raum für seine ostasiatischen Skulpturen.

Innerhalb eines quadratischen Grundrisses tragen acht im Oktogon angeordnete Rundstützen ein weit vorkragendes Flachdach. Es dient auf diese Weise zugleich als Sonnenschutz für den rundum verglasten Baukörper. Der Verzicht auf raumschließende Wände, die konsequente Minimierung aller Bauelemente (die Entwässerung z.B. verläuft durch vier der Stützen, so dass keine Dachrinnen notwendig sind), die reduzierte Materialität -Sichtbeton, weißer Terrazzo, Glas und dunkelgraue Aluminiumrahmen – lässt den Pavillon zum Wohnraum im Freien, zu einer Sphäre zwischen Innen und Außen werden.

So unterschiedlich Pavillon und Wohnhaus in ihrer Architektursprache sind, einheitliche Fluchten und Maße sowie eine gemeinsame Symmetrieachse schaffen eine harmonische Verbindung: das Dach des Pavillons nimmt die Breite des Haupthauses auf, der Glaskörper die des rückwärtigen Bauteiles des Wohnhauses. Da der Fußboden des Pavillons abgesenkt ist, liegen die Raumdecken trotz der großzügigeren Raumhöhe des Pavillons in einer Ebene.

Haus S.

Berlin, 2008

Anbau

Adresse:
Stille Straße
Berlin- Pankow

Bauherr: privat   

Mitarbeiter: Christian Holthaus  

Leistungen: HOAI LPH 1 – 9